31.08.2020

KANN DIE TECHNIK VON MORGEN WEIBLICH SEIN?

Die ditact women’s IT-studies 2020 bieten vom 1. bis 12. September IT-Kurse ausschließlich für Frauen an. Bereits zum 17. Mal können viele Themen wie Programmierung, Robotik, aber zum Beispiel auch IT-Management und Karriereplanung online und teilweise in Präsenz besucht werden.

Der Wunsch ist, dass Frauen die Technik von morgen maßgeblich mitgestalten. Darum richtet sich die didact auch 2020 wieder ganz konkret an Frauen. Projektleiterin Ursula Maier-Rabler erklärt: „Wir schaffen eine frauenspezifische Lernumgebung und haben weibliche Lektorinnen, damit Frauen auch in der IT-Lehre und nicht nur in der Praxis sichtbar werden. Dieser Ansatz hat sich gut bewährt. Es gibt nur eine Ausnahme. Wir haben ein eigenes Modul für Lehrerinnen und Lehrer. Hier arbeiten wir mit der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig zusammen. Denn die Vermittlung von IT beginnt bereits in der Schule. Da ist es wichtig, die Lehrerschaft, die ja auch Vorbildwirkung für die Mädchen hat, einzubinden. Daher sprechen wir in diesem „Smarte Schule“-Modul auch beide Geschlechter an.“

Schulische Vorbereitung für IT-Karrieren von Frauen

Es ist für Mädchen und Frauen wichtig, Chancen zu ergreifen, um in den IT-Bereich hineinschnuppern zu können. Sie sollen Veranstaltungen wie die ditact wahrnehmen, oder schon früher, zum Beispiel im Rahmen von Girls-Days, bei denen Mädchen in eine Software-Firma hineinschnuppern können. Da sind auch die Schulen gefragt. Sie können auf die Angebote aufmerksam machen und Begegnungen mit Firmen, mit der Praxis ermöglichen.

Ursula Maier-Rabler: „Das baut Klischees ab und zeigt auf, dass es in der Digitalisierung oder in der Informatik bzw. informatiknahen Berufen auch Abstufungen gibt. Ein Mädchen muss nicht Core-Software-Entwicklerin werden. Gerade im Bereich agiles Projektmanagement braucht es Schnittstellenkompetenzen: ein technisches Grundverständnis, aber auch Projekt- und Problemverständnis. IT bedeutet also nicht, dass man den ganzen Tag an einer Maschine sitzt.“

„Echte“ Informatikthemen in der didact

Im Zentrum der ditact steht die Vermittlung von Kompetenzen für „echte“ Informatikthemen. Speziell zwei Module setzen auf Top-Cutting-Edge-Informatik: neueste Programmiersprachen und Entwicklungen im Blockchain-Bereich, bei der Algorithmen-Entwicklung, Künstliche Intelligenz etc.

Rundherum ordnen sich wie Zwiebelringe weitere Module, etwa für die Anwendung geografischer Informationssysteme, von Medizintechnik oder Logistik. Ein anderes Modul fokussiert neue Formen des IT-Projektmanagements. Auch auf geschlechtsspezifische Fragen in der IT wird in einer Veranstaltung eingegangen. Sie soll die Teilnehmerinnen auf IT-Berufe vorbereiten. Hier geht es beispielsweise darum, wie ein guter IT-Vertrag ausgehandelt wird.

Insgesamt sind es über fünfzig Lehrveranstaltungen, die das ditact-Team rund um Ursula Maier-Rabler für 2020 organisiert hat. Corona-bedingt finden sie in Form einer Mischung aus Online und Präsenz statt.

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Ass.-Prof. Dr. Ursula Maier-Rabler ist didact_Projektverantwortliche und stellvertretende Leiterin der Abteilung "Center for ICT&S" am Fachbereich Kommunikationswissenschaft.

ditact women’s IT summer studies 2020 ist eine Veranstaltung der PLUS in Kooperation mit diesen Partnern. Weitere News gibt es hier.

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Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Die Projektverantwortliche der didact (Fotonachweise: Ursula Maier-Rabler)

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    Die Digitalisierung hat zu einer enormen Verbreitung verschiedener Formen mobilen Arbeitens geführt. Corona hat hier einen zusätzlichen Schub gebracht und Homeoffice in Bereichen und für Tätigkeiten eingeführt, die vorher kaum vorstellbar waren.
    Die virtuelle internationale Tagung „Die Medialität des Briefes – diplomatische Korrespondenz im Kontext frühneuzeitlicher Briefkultur” findet am 29./30./31. Oktober mittels Webex statt.
    In der sozialpädagogischen Praxis sehen sich Mitarbeiter*innen (Akteur*innen) mit vielerlei Herausforderungen in komplexen, offenen sozialen Problemsituationen konfrontiert, denen es „fachlich“ und „qualitätsvoll“ zu begegnen gilt.
    Im Rahmen eines sechsjährigen Laserscan-Monitorings in den Hohen Tauern haben Geowissenschaftler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz (GEORESEARCH, Universität Salzburg, TU München, Universität Bonn, Universität Lausanne) den Zusammenhang zwischen aktuellem Gletscherrückgang und Steinschlagaktivität untersucht.
    Buchneuerscheinung der MINT und Medien Didaktik der Universität Salzburg beim Waxmann Verlag.
    Der EPU Projekt Call 2020 ist ab sofort geöffnet! Einreichtermin ist der 17. November 2020 (12:00 Uhr).
    Der Fachbereich Slawistik lädt zusammen mit dem Kulturzentrum DAS KINO und dem Russlandzentrum zur fünften Kinoreihe mit ost- und mittelosteuropäischen Filmen ein. Im Rahmen des Filmklubs „Slawistyka, Slavistika, Cлавистика“ werden preisgekrönte aktuelle polnische, russische und tschechische Filme mit gesellschaftlicher und politischer Thematik gezeigt.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
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